Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehr - Keine Einsätze, aber viel Spaß und Wissen!

Ab 10 Jahren kannst du in die Jugendfeuerwehr eintreten. Ursprünglich entstanden die Jugendfeuerwerhren als Nachwuchs für die Freiwilligen Feuerwehren, mittlerweile sind wir jedoch mehr als dies. Unsere Betreuer vermitteln uns viele Grundwerte wie Verantwortung, Gemeindschaft, Hilfe für andere, Zusammenarbeit im Team und stärken unser selbstbewußtesein im umgang mit anderen.

Bei uns kannst du lernen praktisch zu denken, logische Abläufe zu verstehen und dann probieren wir alles praktisch aus.

In der Jugendfeuerwehr werden wir spielerisch an die Feuerwehr und erste Hilfe herandgeführt. Dabei wird von den geschulten Betreuern auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen geachtet. Neben der Ausbildung, welche altergerecht vermittelt wird, stehen regelmäßige Fahrten auf dem Programm aber auch Spiel, Sport und allgemeine Jugendaktivitäten.

Allgemein-Wasserschlacht

Anlaufpunkt ist das Feuerwehrhaus im Industriegebiet in Caputh. Gegen 17:00Uhr finden wir uns hier jeden zweiten Freitag ein. Es ist also jederzeit gewährleistet, dass wir auch bei schlechtem Wetter ein Dach über dem Kopf haben. Der Jugendleiter hat sich auf den Übungsdienst entsprechend dem Dienstplan vorbereitet, selbstverständlich sind wir aber auch so flexibel, im Rahmen des Sinnvollen und Machbaren, auf die Wünsche von uns zu reagieren, was in einem gewissen Maß die Eigenständigkeit fördert. Grundsätzlich wird das Wissen nach dem Schema: "hören - sehen - selber machen" vermittelt. Unsere Ausbilder erklären zunächst mit PowerPoint Präsentationen, Over-Head Projektor und einer Tafel das Themengebiet. Das Ganze wird möglichst oft auch praktisch unterstützt, indem wir die Geräte auch anfassen können. Das "Selbermachen" ist ein wesentlicher Ausbildungsinhalt - Frontalunterricht gibt es ja bereits den ganzen Tag in der Schule. Natürlich gibt es auch Übungsabende, an denen man direkt ans große Feuerwehrauto geht und die Geräte ausräumt, weil man in der Praxis am besten lernt. Probieren geht über Studieren. Die Jugendleiter achten hierbei darauf, dass die Tätigkeiten und Geräte nicht zu schwer oder gar gefährlich sind. Mit dem gelernten Feuerwehrwissen können wir dann vollständige Übungen und Wettkämpfe absolviert werden, die dann den Tätigkeiten der Erwachsenen nur insoweit nachstehen, dass die Verletzten lediglich Puppen sind und so auf die körperliche Leistungsfähigkeit geachtet wird. 2011 haben wir zum Beispiel die Jugendlfamme absolviert.

Die Inhalte der Ausbildungen umfassen neben dem Wasserspritzen aber auch theoretische Grundlagen, denn nur wer Grundkenntnisse in den verschiedenen Sparten hat, versteht, warum ein Hebel oder ein Flaschenzug funktioniert, Feuer brennt und Wasser löscht oder warum ein Mensch atmet und eine Wundversorgung lebenswichtig sein kann.

Eine immer wieder gestellte Frage ist das Mitwirken der Jugendlichen bei Einsätzen der richtigen Feuerwehr. In Brandenburg darf KEIN Jugendlicher an einem Einsatz der richtigen Feuerwehr teilnehmen. Voraussetzung hierfür wäre ein absolvierter Grundlehrgang und das vollendetete 16. Lebensjahr, also Dinge die der Heranwachsende erst in der Einsatzabteilung erfüllen kann.

Auf Wettkämpfen messen wir uns mit anderen Jugendgruppen und ab 15 Jahren können sie ihre Leistungsspange erwerben - eine Art Wissens- und Leistungstest. Allgemeine Jugendaktivitäten runden das Bild des Hobbys Jugendfeuerwehr ab. In die Berufsfeuerwehr fahren, Besuche im Schwimmbad, aber auch mal Aktionen zum Umweltschutz und für die Allgemeinheit.  

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